HARDBRAKERS – Gangsters of Love

„Brings the Rad into Fahrrad“
Die Liebe zum Fahrrad, zum Tempo und Freundschaft halten sie zusammen und lassen sie erstaunliches leisten. Jedes Jahr fahren sie gemeinsam eine Grandtour, fast 2.000 km in 10 Tagen mit nur einem Gang! Was treibt sie an, wohin geht die Reise… liest selbst:

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Blick in den Sonnenuntergang in Tallinn/Estland. Grandtour 2015

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Ben mit Trikot 2016

prolog cycling wear: „Liebe Hardbrakers, wer und wie viele seid ihr?“
(Anmerkung: Zu den Hardbrakers gehören Ardi, Behn, Jubie, Nis, Robert, Michal, Rapha, Benny, Mario, Vincent, Karl, Kilian, Jeremy und David)
Nis: „Eine etwas andere Reisegruppe.“
Robert: „Die zweite Familie, die Jungs wie mich durch die schlimmsten und besten Zeiten meines Lebens gebracht haben.“
Vincent: „Eine Familie, die Leidenschaft teilt, die Leiden schafft.“
Rapha: „Eine Fahrrad-Boyband, ungecasted!“
Benny: „#Bikingboyband, eine Fahrradcrew aus Hamburg, ein großer, liebenswerter Haufen Chaoten. „Hardbrakers-Gangsters of Love“ ist ein Wortspiel und Widerspruch an sich. Angelehnt an „Hart Bremsen“- aber das will bei uns sowieso keiner. Wir sind aus den „Störtebikern“ hervorgegangen. Leider hat sich das mit der damaligen Crew verlaufen. Eine Handvoll Leute wollte weiter machen und so kam es 2012 zur Neugründung. Zur endgültigen Neugründung haben die Bodenseetour mit den ‚Stuttgartfixedgear‘ und das ‚World´s End Pentagram Race‘ in Mailand beigetragen.“
Michal: „Vor vier Jahren wurden wir durchs Radfahren zusammen gebracht und verbringen seitdem jährlich Abenteuer auf dem Bike. Diese Abenteuer sind fester Teil unseres Lebens geworden. Ich persönlich lebe in London und sehe die Jungs nur selten, es ist dennoch beeindruckend, wie sehr diese wenigen und kurzen Abenteuer uns zu dicken Freunden zusammengeschweißt haben…sowas ist ab einem gewissen Alter sehr selten.“

prolog cycling wear: „ Wenn ihr schon auf das Alter anspielt, wie alt seid ihr?“
Hardbrakers: „Wir sind zwischen 22 und 36 Jahren alt.“
prolog cycling wear: „Und wie alt fühlt ihr euch?“
Benny: „Spielekinder haben kein Alter.“
Robert & Jubie: „Auf dem Rad wie 15, ohne wie 40!“

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Grandtour 2014 in Marokko. Wer weicht wem aus? Und wann?

prolog cycling wear: „Liebe Hardbrakers, in Wikipedia steht: das Fixie ist ungeeignet als Reisefahrrad, wie kommt ihr auf die Idee gerade mit einem Fixie eine Grandtour zu machen?“
Jubie: „Warum muss man dem glauben was Wikipedia schreibt?! Ich denke jeder der fixedgear fährt, weiß das es sich gut eignet um lange Strecken zu fahren!“

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Grandtour 2014. Michal kämpft sich im Norden von Marokko bei 36 Grad einen Berg hinauf.

prolog cycling wear: „ Was treibt euch dazu jedes Jahr eine neue „verrückte“ Tour zu machen?“
Nis: „Es ist einfach jedes Mal eine krasse Erfahrung, bei der man Länder, Kulturen, Menschen, sich selbst und gute Freunde auf eine ganz eigene Art kennen lernt.“
Robert: „Freundschaft, Abwechslung, Wanderlust, die beste Zeit mit Freunden.“
Michael: „Es ist der beste Weg zwei Wochen im Jahr zu verbringen. Rad fahren im Allgemeinen hilft mir Ruhe zu finden und mich zu zentrieren. Bei den Touren geschieht das nochmals auf einem viel höheren Level.“
Rapha: „Ich mag die Jungs schon ´n bisschen. Und diese Zeit ist auf so vielen Ebenen intensiv, dass ich mich schon nach der Tour auf die nächste freue.“
Benny:„Fernweh, raus kommen aus allem anderen.“
prolog cycling wear: „ Zusammengefasst kann man sagen, Fernweh und Abenteuerlust treibt euch an, diese Tour zu machen und Freundschaft hilft euch das Ziel zu erreichen?“
Jubie: „Freundschaft und Abenteuerlust sind natürlich dabei im Fokus! Dazu kommen Neugier und Faszination am Radfahren.“

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Grandtour 2014. Letzte Etappe nach Marrakesch, die Wüste war zu hart für die Kuh, aber nicht hart genug für die Hardbrakers!

prolog cycling wear: „Was war euer intensivstes Erlebnis auf einer Tour?“
Nis: „Doch jedes Mal irgendwie anzukommen, obwohl man vorher schon oft fast eingeschlafen oder vom Rad gefallen wäre. Dabei habe ich viel fürs Leben gelernt.“
Robert: „Serbien, die Kreuzung eines kleinen Dorfes. Wir mussten noch 20 km Strecke machen bis nach Belgrad. Karl bekam einen Platten, alle mussten anhalten. Einer nach dem anderen musste sich auf den Boden setzen da keiner mehr stehen konnte. Radfahren geht aber immer! 40 betrunkene Serben haben uns auf Sliwowitz eingeladen.“
Michal: „In den Bergen an der türkischen Küste in den Sonnenaufgang fahren. Und das Gefühl auf dem warmen Asphalt mitten auf der Straße einzuschlafen. Aber es würde mir schwer fallen an einen Tag während einer Tour zu denken, der keinen Höhepunkt hatte. Es passiert einfach ständig Unerwartetes.“
Rapha:“Ich bin auf der ersten Tour kurz vor Marseilles auf dem Rad eingeschlafen und auf der Mitte der Fahrbahn wieder aufgewacht. Das war auf eine eigene Art intensiv. Aber ich stimme Michal zu, eigentlich reihen sich viele großartige leise und laute Momente aneinander.“
Benny: „Die Tour selbst“
Vincent: „Körperliche Schmerzen aber trotzdem weiter machen!“

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Zwangspause bei der Grandtour 2014! Warten an der Grenze nach Russland, das Begleitfahrzeug wird komplett durchsucht.

prolog cycling wear: „Was für ein Gefühl ist es am Ziel zu sein?
Nis: „Erleichterung und Freude, es wieder geschafft zu haben und endlich ein paar Tage Ruhe für den Körper. Aber es ist auch jedes Mal schade das alles schon wieder vorbei ist.“
Robert: „Erleichterung und Traurigkeit zugleich, denn jetzt heißt es wieder ein Jahr warten, der Weg ist das Ziel!“
Michal: „Keine Lust anzukommen!“
Rapha: „Das Ziel ist auf dem Rad zu sitzen und auf diese mir liebsten Art die Welt zu sehen. Start- und Zielorte sind für mich lediglich der Rahmen, der bestimmt, was dazwischen passieren kann. Mir würde es auch nichts ausmachen, dem Zielort nicht immer näher zu kommen. Ist ja auch oft so…“
Benny: „Bei den Tagesetappen ist es ein tolles Gefühl. Am finalen Ziel der Tour zu sein, bedeutet immer gemischte Gefühle. Da ist es auch schade anzukommen und bald wieder zurück in den normalen Alltag zu müssen.“
Vincent: „Pures Glück!“

prolog cycling wear: „Wieviel trainiert ihr? Und wie integriert Ihr euer Training in den Alltag?“
Nis: „Wenn ich Lust habe, setze ich mich auf das Fixie und fahre kleine Touren um Hamburg. Oft aber auch nur BMX im lokalen Skaterpark. Mein großes Rad ist mein Fortbewegungsmittel.“
Robert: „Ich nenne es nicht Training, es ist DAS Fortbewegungsmittel und es wird immer versucht am Maximum zu drehen. Ich werde im September Papa und baue schon das Lastenrad auf um den Kleinen von A nach B zu bringen.“
Michal: „Sobald ich es als Training bezeichnen würde, wäre der Spaß weg! Zurzeit ziehe ich um, nur mit dem Fahrrad. Lange Distanzen sind Kopfsache.“
Rapha: „Kein spezielles Training, ich mache einfach alles mit dem Rad, fahre mit dem Rad zum Atelier und nachts in der Stadt durch die Gegend, könnte aber hart werden in den Alpen.“
Benny: „Wenn es im Sommer gut läuft, einmal in der Woche auf der Bahn. Letztes Jahr bin ich außerdem verschiedene Brevets ‚fixed‘ gefahren.“

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Bike up! Grandtour 2015. Nightride mit den Locals in St. Petersburg.

prolog cycling wear: „Was ist euer nächstes Ziel?“
Nis: „Vielleicht eine Tour außerhalb Europas.“
Robert: „Triathlon Staffel mit Benny und Vince, ich schwimme.“
Michal: „Die jährliche Tour beibehalten und abgefahrene Ziele finden!“
Benny: „Race Across America- 4.800 km quer durch Amerika im 4er Team unter 7 Tagen.“
prolog cycling wear: „Vielen dank, wir wünschen Euch weiterhin viel Spaß und Durchaltevermögen um eure Ziele zu erreichen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Bericht über die Tour!“
Vielen Dank an Carlos Fernandez Laser, der uns die tollen Fotos zur Verfügung gestellt hat!

Schlagworte: hardbrakers, Vereine
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