Leistungsfaktor: Mentales Training im Radsport

Ist Sport eine rein körperliche Angelegenheit oder gehört mehr dazu?
Ausdauer, Krafttraining, Stretching, Mobility Training, Puls… sind nur ein paar Beispiele die zum Trainingsalltag gehören. Hierbei steht die physische Leistung im Vordergrund. Aber ist das alles? Warum leisten einige Menschen Unvorstellbares und andere schaffen noch nicht einmal ein regelmäßiges Training zu absolvieren? Siegen beginnt im Kopf!

Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns, sondern seine Vorstellungskraft Émile Coué

Lange war eine mentale Betreuung im Radsport öffentlich kein Thema. In Wirklichkeit hat sie aber eine besondere Bedeutung.

Immer wieder Extreme wie Strecke, Wetter, Stürze, Defekte sowie der sportliche Konkurrent stellen an den Fahrer hohe Anforderungen, die den eigenen Willen immer wieder herausfordern. Um hier seine Ziele erreichen zu können sind außergewöhnliche psychische Eigenschaften von großem Vorteil. Gut geschulte psychische Leistungsfaktoren können rennentscheidend sein.

Gute Sportler überzeugen gerade dannwenn es darauf ankommt durch ihre mentale Stärke – eine Stärke die sie zum Sieger machen kann. Das Gute dabei, Mentale Stärke kann man trainieren!

Was ist „Mentale Stärke“?

„Mentale Stärke ist die Fähigkeit sich ungeachtet der Wettkampfbedingungen an seiner oberen Leistungsgrenze bewegen zu können“ (Loehr, 1996)

Mentale Stärke ist das Ergebnis von persönlicher Überzeugung, Einstellung und Denkprozessen, die dazu führen, dass man sich herausfordernde Ziele setzt und diese auch unter Misserfolg und Schwierigkeiten versucht zu ereichen.

Wie trainiert man Mentale Stärke? Ganz einfach, indem man es tut!
Es gibt sehr viele mentale Trainingsmethoden wie Visualisierung oder Imagination. Mit Hilfe eines Sport-Mentaltrainers kann man in kurzer Zeit die richtige Methoden herausfinden und anwenden.
Mentales Training ist Hilfe zur Selbsthilfe. Ohne die Mitarbeit des Sportlers kann der Mentaltrainer nicht helfen.
Ein guter Tipp ist es, sein Mentaltraining in den Alltag und Training einzubauen, denn Mentale Stärke muß genau so trainiert werden wie der Muskel.

Was ist eigentlich „Sport Mental Training“?

Gegenstand der Sportpsychologie sind die psychischen Faktoren, Funktionen und Eigenschaften des Sport treibenden Menschen. Sie versucht menschliches Verhalten, Handeln und Erleben von Personen im Praxisfeld Sport zu erfassen.

Beim Sport Mental Training spielt der Sportler bestimmte Abläufe im Kopf durch ohne diese aber tatsächlich auszuführen. Es werden Prozesse des Übens und Trainierens sowie im wettkampfmäßigen Leistungsvergleich das Orientieren(Motivieren) und Regulieren(Steuern), die Selbstentwicklung und das Erfahren spezifischer Ausprägung im Kopf durchgespielt. Sozusagen: Kopfkino.
Ziel ist es die Bewegung zu optimieren, eine klare Struktur zu schaffen auf die man immer wieder zurück greifen kann. So fallen Begleiterscheinungen wie übergroße Nervosität, Angst und Stress fast von alleine weg und man kann seine Leistung komplett abrufen.

Manchnmal gibt es aber auch tiefere Probleme die ein Mentaltrainer ergründen muß. Typisches Beispiel ist der Trainingsweltmeister, der Sportler kann im Wettkampf wegen z.B. übergroßer Nervosität seine Leistung nicht abrufen. Dann muß man eine ganzheitliche Anamese mit Beratung aufstellen um die Ursachen der Blockade zu ergründen und zu bearbeiten.

Mentaltraining hilft bei:

fehlender Motivation für das Training, falsche Zielsetzung, Fremdbestimmung, schlechte Entspannung/Regeneration, Mangel an Selbstvertrauen, Angst vor bestimmten Situationen, Umgang mit Emotionen, Versagensangst, Gesundheitsprobleme, Fokus aufs Wesentliche verloren, zu schnelle Frustration.

Welche Vorteile bringt Mental Training im Sport?

Die Vorteile, die man durch Mental Training erzielen kann, sind sehr vielfältig:  höhere Selbstmotivation, kürzere Lernzeiten,Verringerung der Nervosität, Simulierung von Wettkampfsituationen, starke Zielorientierung (auch im Training), Ziele präzise erarbeiten höhere Konzentrationsfähigkeit, Überwindung von Blockaden, Gedanken und Emotionen besser kontrollieren, Schulung des Körpergefühls, Stärken des eigenen Selbstvertrauens und Selbstwertgefühls, Probleme annehmen.

Wer sich näher zum Thema sportmentales Training informieren möchte, für den hält der Handel die passenden Sachbücher bereit.

Oder nehmen sie Kontakt zu einem Sport-Mental Trainer auf.

Nähere Infos zu Schulungen und Trainingsmethoden erhalten Sie von unserem Beitragsersteller:

SportVTeam
Joachim Vogel
Sport-Mentaltrainer, V-Defence-Trainer, Ausbilder Radsport-Nachwuchs
Mobil. 0160-98150755
E-Mail: sportvteam@t-online.de